Was tun, wenns im Bett nicht mehr läuft? Was ist, wenn ich dem Männerbild nicht gerecht werde? Mit diesen Fragen und noch vielen mehr wird Martin Bachmann in seiner Praxis konfrontiert. Der Sexologe berät seit Juni sowohl Männer, als auch Frauen und Pärchen.

Martin Bachmann ist seit über 19 Jahren beim «Mannebüro» in Zürich tätig, um gewalttätig gewordenen Männern zu helfen. Zunehmend wurde er von Männern mit Fragen zu sexuellen Problemen konfrontiert. Nun will er sein Fachwissen allen Menschen zur Verfügung stellen. Seit Juni führt Bachmann deswegen eine eigene Praxis in Luzern unter dem Namen «Sexologik». Bachmann ist zudem weiterhin bei der Männerberatung in Zürich tätig.

Martin Bachmann, wie kommt man darauf, Sexologe zu werden?
Da bin ich hineingewachsen. Einerseits interessiert mich persönlich das Thema Sex. Ich bin gerne ein Mann, der sich für Frauen interessiert. Zudem habe ich im «Mannebüro» in Zürich professionell mit diesem Thema zu tun gehabt. Männer kamen meist wegen anderen Problemen zu uns und dann kamen sie nach dem Gespräch mit «Sie, ich habe da noch ein anderes Problem…». So bin ich dann in dieses Thema reingerutscht.

Was für Klienten kommen zu Ihnen?
In meine Praxis kann grundsätzlich jede und jeder kommen: Männer, Frauen, als Paar, allein, egal ob Hetero oder Homo – jeder ist bei mir willkommen. Alle, die etwas über die Sexualität wissen wollen und die Logik der eigenen sexuellen Realität ergründen und dahinter schauen wollen. Selbstverständlich ist die Sexualität etwas Natürliches, etwas Emotionales und Intuitives. Gleichzeitig ist die Sexualität aber auch etwas Erlerntes und Erworbenes. Schliesslich ist sie nicht bei jedem identisch. Zudem ist die Sexualität nicht etwas Statisches, was man macht und dann hat man es. Sondern man verändert sich selbst fortlaufend, die Paarbeziehung verändert sich, die eigene Sexualität entwickelt sich also auch. Und wenn man dabei mehr darüber erfahren und herausnden will, dann kommt man zu mir.

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